Was Rapid E-Learning eben NICHT ist

geschrieben von Axel Moser am 12 July, 2012 - 14:38

...oft denken Kunden, Rapid E-Learning sei, wenn man PowerPoints in ein Programm wie Adobe Captivate6, Articulate Storyline oder Articulate Presenter einliest, dann ein paar MP3s hinzugibt, bei Bedarf das Ganze mit einigen Quizfragen garniert und am Ende den Publish-Button drückt. Fertig ist der Lernkurs?!

Nein, mit einem solchen Verständnis der Thematik konnte ich mich nie identifizieren. Wenn der Mehrwert für den Kunden darin besteht, durch simple Mausclickerei einfach einen flash/html5-basierten Kurs zu erstellen (eher: zusammenzustellen), dann ist das doch ziemlich mau. Nach meiner Erfahrung legen Kunden, die mit Autorentools erstellte Kurse erstellt haben wollen, doch vor allem und sinnvollerweise darauf Wert, nicht einfach nur ein Mashup, sondern

  • einen didaktisch sinnvollen
  • später veränderbaren, da modular aufgebauten Kurs
  • Audioelemente in höchster Qualität
  • ein klares, nicht überbordendes Kursdesign
  • ein Endprodukt zu erhalten, das eben auch auf mobilen Geräten wie
    Ipads, Tablets allgemein, IPhones etc abspielbar ist.

Im Jahr 2012 gibt es soviele Möglichkeiten, fantastische Lernkurse zu erstellen - wir sollten sie nicht ungenutzt verstreichen lassen!