Digitalisierung

Wissen in neuem Gewande - Teil 1 - Bodleian Library Oxford

In der Zeit vor der Digitalisierung der Lernmedien konnten die Lernmaterialien nur ortsgebunden verwendet werden. Die Medien (Bücher und Schriften) waren nur physikalisch verfügbar, was den Zugang zum Wissen beschränkte. Universitätsbibliotheken, die damaligen Träger des Wissens, erlaubten nur einer elitären Schicht den Zugang.
Eine der weltgrössten universitätsbibliotheken mit seltensten Sammlungen steht in Oxford,Grossbritannien, Die altehrwürdige Bodleian Library, aufgebaut von Sir Thomas Bodley im 17.Jahrhundert, beherbergt Raritäten von unschätzbarem Wert, wie z.B. eine Shakespeare-Erstausgabe "First Folio" von 1623,welche von Wolfgang Weiss als "bibliophile Kostbarkeit und Seltenheit ersten Ranges" bezeichnet wurde.

Im Laufe der Jahrhunderte wuchs der Bestand kontinuierlich an. Seit 1911 gilt in Grossbritannien der Copyright Act, der die Verleger verpflichtet, ein Exemplar von jedem verlegtem Buch/Tonträger den 5 wichtigsten Bibliotheken zuzusenden, zu denen auch die Bodleian Library zählt. Hier sind inzwischen 9 Millionen Medien auf 176 (!) Regelkilometer verteilt. Bei rund 3000 Medienzusendungen pro Woche wird dieser Bestand sich stetig vergrössern.
Dieses geballte Wissen kann nicht mehr nur in einer Präsenzbibliothek gehortet werden, die Wissensvergrösserung der letzten Jahrzehnte fordert neue Lösungen.

Altes Wissen in neuem Gewande

Abtastrate und Tonqualität von Audios

geschrieben von Ralf Baum am 30 December, 2008 - 07:34

Wie im vorhergehenden Blog beschrieben, bestimmt die Abtastrate auch das Frequenzspektrum des Audios. Je niedriger die Abtastrate, desto kleiner das Frequenzspektrum und dementsprechend "verringert" sich die Audioqualität. Bei einer Abtastrate von 11025 Hz (diese muss durch 2 dividiert werden - vgl. Abtasttheorem) sind nur noch ca. 5500 Hz übrig, was die menschliche Stimme wie aus einem Telefonhörer klingen lässt.

Das digitale Audio

geschrieben von Ralf Baum am 29 December, 2008 - 10:31

Was passiert eigentlich, wenn ein Audio auf einem Rechner eingesprochen wird? Diese Frage ist ganz einfach zu beantworten. Die Audios werden abgetastet: Analoger Sound, den man sich am besten als Sinuskurve in einem Koordinatensystem vorstellt, wird je nach Einstellungen vom dem Audioschnittprogramm erfasst.