E-Learning

E-Learning User Group - unser Treffen im Mai 2011

Das Mai-Treffen der User Group E-Learning Rhein-Neckar stand diesmal im Zeichen der Barrierefreiheit. Genauer gesagt ging es um die barrierefreie Wiedergabe von Dateien zur Verwendung in E-Learnings. Das war gar kein triviales Thema, denn die entsprechenden Paragraphen boten viel Diskussionsstoff.

Wichtig:
Ein wirklich barrierefreies E-Learning muss folgende Faktoren in Betracht ziehen:

  • Höreinschränkung
  • Seheinschränkung
  • motorische Einschränkung (Navigation nur mit ShortCuts möglich)

Fazit: Bei der Planung von E-Learningprojekten sollte möglichst früh auch die Einbindung von barrierefreien Inhalten geplant werden.

Bein nächsten User Group Treffen am 2.6. wird weniger juristisch debattiert werden; stattdessen wird ein Rapid E-Learning-Tool vorgestellt werden.

Achja: Die Tagesordnung ist nicht 100% verbindlich.Wer selbst etwas vorstellen möchte: Kurze Mail an uns und der Vortrag steht.

Wie spricht man unterschiedliche Lerntypen beim E-Learning an? Teil 2

In einem früheren Blog hatte ich mich mit der Frage "Wie spricht man unterschiedliche Typen beim E-Learning an?" gewidmet. Der zweite Teil dieser Serie behandelt nun die Lernaktivität "Sehen". Gemäß der Theorie von Steffen-Peter Ballstaedt beträgt die Wirkung des Sehens auf das Behalten des Lernstoffs 20%. Hierbei muss man erwähnen, dass damit explizit nicht das reine Lesen gemeint ist. Jetzt werden Sie zu Recht fragen: "Was versteht man denn unter dem Begriff sehen?" Deshalb werde ich die unterschiedlichen Visualisierungskonzepte hier inemal kurz darstellen:

Vorab:
Visualisierung basiert auf Grafiken und Bilder. Allerdings genügen diese in den wenigsten Fällen. Deshalb müssen diese Grafiken auch durch Text unterstützt werden.

Hier nun einmal die gängigsten Visualisierungsmöglichkeiten:

  • Tabellen und Gegenüberstellungen: Hier reichern Sie die reinen Daten mit Grafiken und Bildern an. Damit erleichtern Sie es dem Lerner, mit der abstrakten Zahl ein konkretes Bild zu verknüpfen.
  • Zeitleisten: Hier erklären Sie einen Ablaufplan. Anstelle von Beschreibung mit "Davor" und "Danach" können Sie mit einer Zeitleiste und wenigen Bildern/Grafiken schnell einen Zeitablauf beschreiben.
  • Auswahlvarianten Sie können hier eine Art branching erstellen. Dies stellt strukturell die Verzweigung eines Baumes dar.

Wie spricht man unterschiedliche Lerntypen beim E-Learning an? Teil 1

In vorherigen Blogeinträgen wurden die unterschiedlichen Lerntypen, wie z.b. der auditive Lerntyp, vorgestellt. Jeder Mensch nimmt Informationen über seine Sinnesorgane auf. Allerdings werden die Informationen unterschiedlich verarbeitet. In der Forschung herrscht Uneinigkeit, wenn um die Frage geht, wie stark der Einfluss von multimedialen Lernkonzepten auf die Lernleistung von Menschen ist. Ich beziehe mich in dieser Blogreihe auf die Theorie von Steffen-Peter Ballstaedt aus dem Jahre 1990.

Wirkung von Sinnesmodalitäten und Lernaktivitäten auf das Behalten von Lernstoff:

Lesen: 10%
Hören: 20%
Sehen: 30%
Hören und Sehen: 50%
Nacherzählen: 70%
Tun: 90%

Einschub: Ich möchte hier keine Diskussion über Prozentzahlen starten. Betrachten Sie diese Zahlen eher in der Wirkungsrelation. Also: "Hören und Sehen" bringt weniger als nur Hören.
Auf das Thema "Lesen" gehe ich in dieser Reihe nicht ein; denn reines Lesen an einem Computer ist zwar per Definition auch E-Learning, aber mittels eines Ausdrucks kann die Information auch für Nicht-Computergestütztes Lernen verwendet werden.

Hören: 20%

E-Learning User Group Rhein-Neckar gestartet!

geschrieben von Axel Moser am 3 December, 2010 - 11:49

Gestern abend fand das von uns mit einiger Spannung erwartete Kick-Off-meeting der E-Learning Usergrupppe Rhein-Neckar in der Bar&Lounge Zapata in Heidelberg statt.

Das Interesse war in Anbetracht des sehr kalten Winterwetters durchaus beachtlich - wir hoffen, beim nächsten Treffen, das am 13.01.2011 an gleicher Stelle stattfindet, noch mehr E-Learning-Interessierte begrüssen zu dürfen.

Thematisch ging es bei der Premiere vorrangig um Fileformate, die bei der E-Learning-Erstellung verwendet werden. Mein Kollege Ralf Baum gab einen Überblick über die verschiedenen Formate und Ausgabemöglichkeiten sowie die Fallstricke, die es hier zu umschiffen gilt.

Nach regen Diskussionen und der Erkenntnis, dass die Zeit manchmal wie im Fluge vergeht, machten sich die letzten Teilnehmer dann so gegen 23.00 auf den Heimweg - wir sehen uns wieder am 13.01.2011!

Kick off: E-Learning User Group Rhein-Neckar am 02.12.!

geschrieben von Ralf Baum am 11 November, 2010 - 10:40

E-Learning heisst nicht nur, im stillen Kämmerlein angespannt vor einem Rechner zu sitzen. Gerade in Zeiten des mobilen Lernens wollen wir, die Firma Carrot Business Solutions, dem E-Learning im Rhein-Neckar-Gebiet eine Plattform zur Diskussion und zum Austausch über Themen, Tipps und Trends rund um das E-Learning bieten.
Daher laden wir alle interessierten E-Learning Anwender und Entwickler zum 1.Treffen der E-Learning User Group Rhein-Neckar einladen.

Immer am ersten Donnerstag im Monat um 20:00 trifft sich die E-Learning User Group Rhein-Neckar im Zapata in Heidelberg, wobei jedes Treffen unter einem Leitthema stehen soll, zu dem Vorträge ausdrücklich erwünscht sind.

Hier nun einige Themenvorschläge für das erste Treffen am 02.12. um 20:00:

  • Rapid E-Learning
  • Lernen 2.0
  • Barrierefreiheit
  • Konzepte der Wissensvermittlung

Weitere Anregungen sind herzlich willkommen!

1.Treffen der E-Learning User Group Rhein-Neckar

  • Donnerstag 2.12.2010 im Zapata Coffee&Lounge in Heidelberg
  • Willy-Brandt-Platz 5
    69115 Heidelberg

Anmeldung zum Treffen der User Group