Lesezeichendienst

Sind Lesezeichendienste out?

geschrieben von Ralf Baum am 10 July, 2011 - 23:25

Im Jahre 2008, als Twitter und Facebook nur für Eingeweihte interessant waren, gab es andere Webdienste, die zumindest temporär für grosses Interesse in der Internetwelt sorgten; dies waren die Lesezeichendienste. Damals waren diese bereits für das Social Web konzipiert, denn bei einigen Diensten konnte man seine wichtigen Links auch anderen Usern zeigen.
Der Hintergrund für diese Entwicklung war relativ einfach.

1.) Man präsentiert seine Lieblingslinks. Dieser Vorgang nennt sich übrigens Social Benchmarking, was besonders effektiv ist, wenn entsprechend Seiten auch noch bewertet werden können.

2.) Mal angenommen, Sie waren im Urlaub und wollten in einem Internetcafe eine bestimmte Seite aufrufen, aber die Adresse war Ihnen entfallen; dank eines Lesezeichendienstes, wie z.B. Linkarena, konnte man auch auf einem fremden Rechner in einem fremden Land die gewünschten Homepages abrufen.

Im deutschsprachigen Raum dürfte Mister Wong am bekanntesten sein; weltweit dürfte deli.cio.us am meisten Popularität geniessen. Diese Lesezeichenportale sind aber inzwischen aus der Mode gekommen. Woran liegt das?

  • Social Media Applicationen wie Facebook und Twitter sind die neuen Kommunikationskanäle geworden. Heute twittert und facebookt man diese Links. Somit speichern sie diese Links im Internet.