Podcast; auditiver Lerntyp

Wie spricht man unterschiedliche Lerntypen beim E-Learning an? Teil 1

In vorherigen Blogeinträgen wurden die unterschiedlichen Lerntypen, wie z.b. der auditive Lerntyp, vorgestellt. Jeder Mensch nimmt Informationen über seine Sinnesorgane auf. Allerdings werden die Informationen unterschiedlich verarbeitet. In der Forschung herrscht Uneinigkeit, wenn um die Frage geht, wie stark der Einfluss von multimedialen Lernkonzepten auf die Lernleistung von Menschen ist. Ich beziehe mich in dieser Blogreihe auf die Theorie von Steffen-Peter Ballstaedt aus dem Jahre 1990.

Wirkung von Sinnesmodalitäten und Lernaktivitäten auf das Behalten von Lernstoff:

Lesen: 10%
Hören: 20%
Sehen: 30%
Hören und Sehen: 50%
Nacherzählen: 70%
Tun: 90%

Einschub: Ich möchte hier keine Diskussion über Prozentzahlen starten. Betrachten Sie diese Zahlen eher in der Wirkungsrelation. Also: "Hören und Sehen" bringt weniger als nur Hören.
Auf das Thema "Lesen" gehe ich in dieser Reihe nicht ein; denn reines Lesen an einem Computer ist zwar per Definition auch E-Learning, aber mittels eines Ausdrucks kann die Information auch für Nicht-Computergestütztes Lernen verwendet werden.

Hören: 20%