verschiedene Lerntypen

Wie lerne ich am besten? Vom Kurzzeitgedächnis zum Langzeitgedächnis Teil 2

In der Praxis ist es auch beim E-Learning kein Problem, die Informationen und Vorgänge ins Langzeitgedächnis des Lerners zu bringen.

Wie lerne ich am besten? Vom Kurzzeitgedächnis zum Langzeitgedächnis Teil 1

Ziel des langfristig angelegten Lernens: Informationen möglichst lange im Gedächnis des Lerners verankern.

Der Weg zum lang anhaltenden Erinnerungsvermögen geht über das Kurzzeitgedächnis. Zuerst einmal müssen die Informationen aufgenommen und ausgewertet werden. Innerhalb kürzester Zeit wird die Information auf Relevanz geprüft und gegebenenfalls nicht gespeichert.

Denn: Was glauben Sie, wieviele Informationen nur durch ihr Auge aufgenommen werden? Ein Beispiel nur beim Besuch unseres Blog: Die Farbe der Headergrafik, die unterschiedlichen Schriftgrößen der Begriffe in der Wortwolke, usw. - all das sind Informationen, die sie visuell aufnehmen.
Hier tritt also bereits der erste Filter in Erscheinung. Diese Informationenen bleiben nur im Ultrakuzzeitgedächnis.
Nur was diesen Relevanzfilter durchläuft, kommt im Kurzzeitgedächnis an. Dieser Speicherort behält die Daten unter Umständen über mehrere Minuten. Allerdings ist das Kurzzeitgedächnis etwas eingeschränkt. Es können höchstens 7 Informationen zeitgleich verarbeitet werden.
Jetzt stellt sich zwangsläufig die Frage nach der neuronalen Verknüpfungsmöglichkeit, denn irgendwo müssen die verarbeiteten Informationen auch gespeichert werden. Das klingt kompliziert, aber ist es nicht. Informationen können vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächnis wandern, wenn im Gehirn Verbindungen existieren, welche es erlauben, die Information richtig abzulegen. Das menschliche Gehirn speichert im Langzeitgedächnis nur wichtige, merkenswerte und einprägsame Informationen.

Die Lerntypen - Teil 2: Der visuelle Typ

geschrieben von Ralf Baum am 20 August, 2010 - 07:52

Manche Leute sind für Überraschungen gut. Mit einem schnellen Lesen erfassen sie einen kompletten Text inklusive aller Daten; oder zählen Sie selbst zu den Menschen, die sich eine Schachpartie nach 15 Zügen visuell vor Ihrem inneren Auge vorstellen können. Dann zählen Sie zum visuellen Lerntyp. Manchen Angehörigen dieses Lerntyps sagt man nach, dass Sie Ansätze eines fotographisches Gedächnis hätten.

Wie spricht man den visuellen Lerntypen am besten an?

Wie lernt man am besten ? Die verschiedenen Lerntypen

geschrieben von Ralf Baum am 28 July, 2010 - 07:48

"Lernen" ist nicht für Jedermann gleich "Lernen". Zu unterschiedlich ist das menschliche Gehirn aufgebaut, als dass für alle Personen die gleichen didaktischen Ideen greifen. Unklar?

Vielleicht denken Sie mal an Ihre Schulzeit zurück. Der Lehrer erklärte etwas und Sie hatten grosse Mühe, das Gehörte zu verarbeiten. Ihr Nebensitzer aber konnte hinterher alles ohne Schwierigkeiten detailgetreu wiedergeben. Das hat Sie damals gewurmt, mindestens bis zur nächsten Stunde. Dann fragte ein anderer Lehrer nach den Inhalten des Lehrfims der letzten Stunde und Ihr Nebensitzer rutschte immer tiefer in seinen Stuhl hinunter und versuchte mit Blicken aus dem Fenster seine Unwissenheit zu kaschieren.
Kommt Ihnen das noch vertraut vor?

Genau so ergeht es im Endeffekt fast allen Menschen; jeder hat seine eigene Lernmethode.
Diese Lernmethoden sind von den jeweiligen Sinnesorganen abhängig. Mancher kann sich Sachen gut merken, wenn er Sie liest, der nächste profitiert vom zuhören. Und wieder ein anderer profitiert davon, wenn er die Sachen selbst ausführt.