visueller Lerntyp

Wie spricht man unterschiedliche Lerntypen beim E-Learning an? Teil 2

In einem früheren Blog hatte ich mich mit der Frage "Wie spricht man unterschiedliche Typen beim E-Learning an?" gewidmet. Der zweite Teil dieser Serie behandelt nun die Lernaktivität "Sehen". Gemäß der Theorie von Steffen-Peter Ballstaedt beträgt die Wirkung des Sehens auf das Behalten des Lernstoffs 20%. Hierbei muss man erwähnen, dass damit explizit nicht das reine Lesen gemeint ist. Jetzt werden Sie zu Recht fragen: "Was versteht man denn unter dem Begriff sehen?" Deshalb werde ich die unterschiedlichen Visualisierungskonzepte hier inemal kurz darstellen:

Vorab:
Visualisierung basiert auf Grafiken und Bilder. Allerdings genügen diese in den wenigsten Fällen. Deshalb müssen diese Grafiken auch durch Text unterstützt werden.

Hier nun einmal die gängigsten Visualisierungsmöglichkeiten:

  • Tabellen und Gegenüberstellungen: Hier reichern Sie die reinen Daten mit Grafiken und Bildern an. Damit erleichtern Sie es dem Lerner, mit der abstrakten Zahl ein konkretes Bild zu verknüpfen.
  • Zeitleisten: Hier erklären Sie einen Ablaufplan. Anstelle von Beschreibung mit "Davor" und "Danach" können Sie mit einer Zeitleiste und wenigen Bildern/Grafiken schnell einen Zeitablauf beschreiben.
  • Auswahlvarianten Sie können hier eine Art branching erstellen. Dies stellt strukturell die Verzweigung eines Baumes dar.

Die Lerntypen - Teil 2: Der visuelle Typ

geschrieben von Ralf Baum am 20 August, 2010 - 07:52

Manche Leute sind für Überraschungen gut. Mit einem schnellen Lesen erfassen sie einen kompletten Text inklusive aller Daten; oder zählen Sie selbst zu den Menschen, die sich eine Schachpartie nach 15 Zügen visuell vor Ihrem inneren Auge vorstellen können. Dann zählen Sie zum visuellen Lerntyp. Manchen Angehörigen dieses Lerntyps sagt man nach, dass Sie Ansätze eines fotographisches Gedächnis hätten.

Wie spricht man den visuellen Lerntypen am besten an?