Allgemeines

Google+ und online lernen

geschrieben von Axel Moser am 10 August, 2011 - 12:39

Der Hype um google+ brachte auch mich dazu, meinen schon jahrelang bestehenden gmail-Account zu google+ upzugraden. Ich muß zugeben, am Anfang haben mich die Kreise und Sparks ziemlich verwirrt, aber mittlerweile sehe ich die Logik dahinter schon etwas klarer; das Konzept scheint mir in jedem Fall interessanter und nützlicher zu sein als Facebook.

Bei Google+ kann man mit den sogenannten Kreisen die Zielgruppe für geteilte Inhalte genau definieren - außer den Kontakten, die diesem Kreis zugeordnet sind, sieht die Postings dann niemand. Gerade das macht google+ meiner Meinung nach ziemlich interessant für die Zusammenarbeit von beispielsweise virtuellen Teams oder auch für Livesessions zu bestimmten Themen.

Sind Lesezeichendienste out?

geschrieben von Ralf Baum am 10 July, 2011 - 23:25

Im Jahre 2008, als Twitter und Facebook nur für Eingeweihte interessant waren, gab es andere Webdienste, die zumindest temporär für grosses Interesse in der Internetwelt sorgten; dies waren die Lesezeichendienste. Damals waren diese bereits für das Social Web konzipiert, denn bei einigen Diensten konnte man seine wichtigen Links auch anderen Usern zeigen.
Der Hintergrund für diese Entwicklung war relativ einfach.

1.) Man präsentiert seine Lieblingslinks. Dieser Vorgang nennt sich übrigens Social Benchmarking, was besonders effektiv ist, wenn entsprechend Seiten auch noch bewertet werden können.

2.) Mal angenommen, Sie waren im Urlaub und wollten in einem Internetcafe eine bestimmte Seite aufrufen, aber die Adresse war Ihnen entfallen; dank eines Lesezeichendienstes, wie z.B. Linkarena, konnte man auch auf einem fremden Rechner in einem fremden Land die gewünschten Homepages abrufen.

Im deutschsprachigen Raum dürfte Mister Wong am bekanntesten sein; weltweit dürfte deli.cio.us am meisten Popularität geniessen. Diese Lesezeichenportale sind aber inzwischen aus der Mode gekommen. Woran liegt das?

  • Social Media Applicationen wie Facebook und Twitter sind die neuen Kommunikationskanäle geworden. Heute twittert und facebookt man diese Links. Somit speichern sie diese Links im Internet.

Lernen mit Twitter? Wie soll das funktionieren?

geschrieben von Ralf Baum am 4 July, 2011 - 08:15

"Von Null auf Hundert", das ist das Ziel einer jeden Homepage und eines jeden Internetdienstes. Allerdings gelingt es nur den wenigsten Anbietern, auf spektakuläre Weise durchzustarten. Zu dieser erlesenen Schar an Diensten zählt auf alle Fälle Twitter, das sich als das wichtigste Microblogging-Tool etabliert hat. Das Echtzeit-Medium Twitter wurde erst 2006 gegründet; aber spätestens seit 2009 ist Twitter nicht mehr aus der Online-Welt wegzudenken. Laut eigenen Angaben werden jeden Tag ungefähr 200 Millionen Tweets veröffentlicht. Jetzt könnte man boshaft sagen, dass Twitter ein reiner Kommunikationskanal ist, aber weit gefehlt: Die Top-100 Liste der englischen E-Learning-Expertin Jane Hart setzt Twitter auf Platz 1; Ja, Sie haben richtig gelesen: Twitter vor Adobe Captivate, Powerpoint, Flash, Jing usw. Ob das gerechtfertigt ist? Das möchte ich an dieser Stelle nicht kommentieren, denn viel wichtiger ist die Frage: Wie hilft Twitter beim Thema E-Learning?

CBT ADE? Das Ende des Computer-Based-Trainings?

geschrieben von Ralf Baum am 19 May, 2011 - 11:24

Wer hat sie nicht zuhause liegen? Ich rede von den alten Lernprogramm-CDs aus den 90ern. Fast jeder hat noch ein altes Office Trainingsprogramm oder wahlweise ein Weltlexikon bei sich herumliegen.. Wer seinen Geburtstag mindestens seit den 70ern feiert, kennt sogar noch diese Lernspiele auf Diskette, z.b. für den Commodore Amiga Computer . So galten bei einigen Computerfans jener Tage derartige Lernprogramme als Feigenblatt, denn es konnte so gezeigt werden, dass man mit dem Computer etwas vernünftiges machen konnte. Diese alten Programme waren für viele Computer-User der Einstieg in die Welt des elektronischen Lernens, auch wenn einige Lernkonzepte sehr einfach aufgebaut waren.

Mit der Verbreitung von schnellen Internetverbindungen drängten sich spätestens seit der Jahrtausendwende immer mehr Web-Based-Trainings in den Vordergrund. Ein WBT hat in der Geschäftswelt unschlagbare Vorteile:

  • einfache Aktualisierung
  • permanente Verfügbarkeit
  • weltweit schneller Zugriff auf ein Training

von Kostenreduzierung durch gesunkene Transport- und Datenträgerkosten ganz zu schweigen.

Hat das CBT dann noch eine Überlebenschance?
Ja, allerdings wird das CBT sich noch verstärkt auf seine Nischenvorteile setzen müssen

Mein Besuch auf dem 8.webmontag.talk in Mannheim - bekannt als "#wmmrn"

geschrieben von Ralf Baum am 10 May, 2011 - 13:53
Musikpark Mannheim

Der 8.Webmontag lockte bei frühsommerlichen Temperaturen diesmal viele Besucher in den Mannheimer Musikpark. Auf die Netzgemeinde der Metropolregion warteten diesmal einige interessante Vorträge. Pünktlich um 19:45 Uhr füllte sich der Veranstaltungsraum. Diesmal blieb kein Sitzplatz frei und die Zuspätgekommenen durften das Geschehen im Stehen betrachten.
Ein grosses Publikum braucht einen guten Moderator. In Person von Darren Cooper war hier der richtige Mann gefunden. Zweisprachig begrüsste er das Publikum und leitete zum ersten Vortrag „Dear Developer! Dear Designer!“ über.