Allgemeines

E-Learning User Group - unser Treffen im Mai 2011

Das Mai-Treffen der User Group E-Learning Rhein-Neckar stand diesmal im Zeichen der Barrierefreiheit. Genauer gesagt ging es um die barrierefreie Wiedergabe von Dateien zur Verwendung in E-Learnings. Das war gar kein triviales Thema, denn die entsprechenden Paragraphen boten viel Diskussionsstoff.

Wichtig:
Ein wirklich barrierefreies E-Learning muss folgende Faktoren in Betracht ziehen:

  • Höreinschränkung
  • Seheinschränkung
  • motorische Einschränkung (Navigation nur mit ShortCuts möglich)

Fazit: Bei der Planung von E-Learningprojekten sollte möglichst früh auch die Einbindung von barrierefreien Inhalten geplant werden.

Bein nächsten User Group Treffen am 2.6. wird weniger juristisch debattiert werden; stattdessen wird ein Rapid E-Learning-Tool vorgestellt werden.

Achja: Die Tagesordnung ist nicht 100% verbindlich.Wer selbst etwas vorstellen möchte: Kurze Mail an uns und der Vortrag steht.

Wie spricht man unterschiedliche Lerntypen beim E-Learning an? Teil 3

geschrieben von Ralf Baum am 19 April, 2011 - 14:07

Die jeweiligen Vorzüge von graphischer Präsentation und Audiobereitstellung wurden in vorhergehenden Blogs behandelt. Jetzt stellt sich natürlich die Frage: Wie sieht es mit dem Lernen aus, wenn beide Elemente miteinander verknüpft werden? Ist das überhaupt von Vorteil?

Wie in einem vorherigen Blog erwähnt, geht es hier nicht um die prozentgenaue Betrachtung der Lernfortschritte. Es sollen lediglich die Zahlen in ihrer Relation verglichen werden.

Gemäß der Theorie von Steffen-Peter Ballstaedt beträgt die Wirkung der Verbindung von Hören und Sehen auf das Behalten des Lernstoffs 30%.
Wie verknüpfen Sie nun am besten Ihre Präsentation mit dem Audio?
Der erste Gedanke wäre, eine Powerpoint mit Audios zu unterlegen und diese Datei dann dem User zur Verfügung zu stellen.
Diese Idee ist nur auf den ersten Blick sinnvoll, denn mit Powerpoints im Netz gibt es schnell Probleme. Meist ist es nicht absehbar, ob auch jeder User die gleiche Office-Version verwendet und schon gehen die Schwierigkeiten mit ordentlicher Darstellung los (ganz zu schweigen von Open Impress - Nutzern, die sich u.U. über weniger gelungene Grafiken wundern).

Verwenden Sie am besten kein veränderbares Dateiformat, sondern schliessen Sie ihre Dateien ab, indem Sie die Dateien in ein Flashformat bringen.

E-Learning User Group - unser Treffen im April 2011

geschrieben von Axel Moser am 11 April, 2011 - 09:04

Die Runde wurde diesmal durch zwei User aus der Edugames Sparte verstärkt, die beim Branchenhearing Software / Games auf uns aufmerksam wurden. Deshalb wurde am Donnerstag der Focus auf den spielerischen Teil des Lernens in unserer offenen Diskussionsrunde gelegt. Dabei kam auch schnell die Frage auf: "Wie sieht es da mit der Kontrolle des Altersschutzes aus?" Die Antwort war "Offline mit Datenträger ja, Online nein. Die USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) kontrolliert derzeitig nur Datenträger. Browsergames werden nicht zertifiziert."

Einer der Teilnehmer klärte einen oftmals missverstandenen Zusammenhang auf.
USK 0 bedeutet nicht, dass ein Spiel auch von kleinen Kindern anhand der komplexen Inhalte verstanden werden müssen. Lediglich die Inhalte müssen als "familienfreundlich" klassifizierbar sein und von Seiten des Jugendschutzes darf keine Beeinträchtigung für Kinder beanstandet werden.

Hier die anderen Altersbeschränkungen:
USK 6: Auch ein "familienfreundliches" Genre, aber mit Spielen, die komplexer und spannender ausfallen dürfen

USK 12: Kampfbetontes Spiel, allerdings in einem historischen, mysthischem oder futuristischem Spielhintergrund, der genügend Abstraktionsmöglichkeit bietet.

USK 16: Gewalthandlungen in einem Spiel

USK 18: Gewalthaltiges Spielkonzept

Die USK 16 und 18 sollten allerdings für Lernspiele tabu sein, weil der Lerneffekt und Inhalt ansonsten zu stark in den Hintergrund tritt.

Zum Vormerken: Das nächste Treffen der UserGroup findet am 05.05.2011 ab 20.00 im Zapata in Heidelberg statt. Wir freuen uns immer über neue Gesichter und interessante Diskussionen!

Wie spricht man unterschiedliche Lerntypen beim E-Learning an? Teil 2

In einem früheren Blog hatte ich mich mit der Frage "Wie spricht man unterschiedliche Typen beim E-Learning an?" gewidmet. Der zweite Teil dieser Serie behandelt nun die Lernaktivität "Sehen". Gemäß der Theorie von Steffen-Peter Ballstaedt beträgt die Wirkung des Sehens auf das Behalten des Lernstoffs 20%. Hierbei muss man erwähnen, dass damit explizit nicht das reine Lesen gemeint ist. Jetzt werden Sie zu Recht fragen: "Was versteht man denn unter dem Begriff sehen?" Deshalb werde ich die unterschiedlichen Visualisierungskonzepte hier inemal kurz darstellen:

Vorab:
Visualisierung basiert auf Grafiken und Bilder. Allerdings genügen diese in den wenigsten Fällen. Deshalb müssen diese Grafiken auch durch Text unterstützt werden.

Hier nun einmal die gängigsten Visualisierungsmöglichkeiten:

  • Tabellen und Gegenüberstellungen: Hier reichern Sie die reinen Daten mit Grafiken und Bildern an. Damit erleichtern Sie es dem Lerner, mit der abstrakten Zahl ein konkretes Bild zu verknüpfen.
  • Zeitleisten: Hier erklären Sie einen Ablaufplan. Anstelle von Beschreibung mit "Davor" und "Danach" können Sie mit einer Zeitleiste und wenigen Bildern/Grafiken schnell einen Zeitablauf beschreiben.
  • Auswahlvarianten Sie können hier eine Art branching erstellen. Dies stellt strukturell die Verzweigung eines Baumes dar.

Web-Conferencing die Xte...

geschrieben von Axel Moser am 17 February, 2011 - 11:46

Nachdem DimDim ja nun von salesforce aufgekauft wurde, hatten wir uns einmal das Open-Source-Project BigBlueButton (hier kurz BBB genannt) angesehen (zu finden hier: http://www.bigbluebutton.org). Das Projekt macht einen guten Eindruck; es wird aktiv entwickelt und auch die Integration in unser bevorzugtes CMS Drupal ist via modulare Einbindung kein Problem.

Wir arbeiten viel mit webconferencing-tools, die wir für Beratung und Schulung sowie die interne Zusammenarbeit fleißig nutzen. Die Drupal-Integration http://drupal.org/project/bbb steckt noch in der Betaphase, aber unsere Erfahrungen mit der Software waren bislang positiv. Dem Projekt ist der Durchbruch zu wünschen - Webmeetings aus dem eigenen System heraus sind jedenfalls eine feine Sache!