mobile learning

mlearning oder mobile learning.

Die Revolution ist im Gange: Tablets überholen Desktopverkäufe am Black Friday

geschrieben von Axel Moser am 20 February, 2013 - 11:38

Wer noch nicht bemerkt hat, wo der Hase hinläuft in Sachen Tablets, der sollte sich einmal unter anderem diese Zahlen zu Gemüte führen.

Sales Will Reach Nearly 500 Million Units A Year By 2015

Momentan erleben wir im E-Elearning eine stark gesteigerte Nachfrage nach Inhalten für mobile Endgeräte. Apple dominiert mit dem Ipad den Tabletmarkt - man vergleiche die Zahlen von Forbes hier:

aber gerade bei den 7"-Tablets sind Samsung, Google und andere dem Marktführer aus Cupertino dicht auf den Fersen.

Für die E-Learning-Branche bedeutet der Paradigmenwechsel, der im Gange ist, dass Inhalte speziell für Tablets konzipiert werden müssen. Hierbei ist es mir immer wichtig zu betonen, dass mobile Learning eine eigene Form der Konzeption benötigt und nicht einfach nur "auf Knopfdruck in html5 zu exportieren" bedeutet.

HTML5 ist ein Standard, der im Vergleich zum guten alten Flash noch in den Kinderschuhen steckt - für vieles, was wir in Desktop-Lernprogrammen umsetzen können braucht es momentan noch Workarounds.

Harbinger Summary of eLearning Industry : Outlook and Trends 2012

geschrieben von Ralf Baum am 16 August, 2012 - 10:58

Habinger Knowledge Products hat einen sehr interessanten Bericht über die neuesten E-Learning-Trends veröffentlicht. Befragt wurden über 700 Teilnehmer aus der E-Learning, bzw. E-Learning-nahen Branchen.
Das Original kann hier eingesehen werden.
Die Ergebnisse der Umfrage bestätigen teilweise meine persönlichen Erfahrungen. Die beiden populärsten Autoren-Tools sind gemäß dieser Umfrage Adobe Captivate und Articulate. (Die Umfrage hatte im Frühjahr stattgefunden und daher ist Articulate Storyline noch nicht einmal berücksichtigt.)
Allerdings bin ich auch verwundert, wenn ich sehe, welche Plattformen in anderen Ländern immer noch populär sind. Die einst umjubelte Plattform "Second Life" wird explizit im Bereich im "Simulations & Games" benannt; hier in Deutschland ist Second Life aus dem öffentlichen Focus verschwunden. Die Idee einer künstlichen Landschaft klingt für mich recht reizvoll; aber die Verwirklichung von Lernlandschaften konnte zumindest im deutschsprachigen Raum nicht wirklich realisiert werden.

Der Ausblick dieser Umfrage bestätigt auch meine persönlichen Erfahrungen. 30% der Befragten gaben an, dass Sie im nächsten Jahr auch mobiles Lernen anbieten wollen. mLearning wird dank steigender Tabletverkaufszahlen in den nächsten Jahren immer wichtiger werden.

mLearning - DER Trend im E-Learning

geschrieben von Axel Moser am 26 July, 2012 - 10:59

Das Publizieren von Lernkursen für mobile Endgeräte wird immer wichtiger - Kunden fragen seit dem Erscheinen von iPad und iPhone ganz gezielt nach Möglichkeiten, Kurse auch auf diesen Geräten anschauen, bzw. bearbeiten zu können. Wir sind also gerade mittendrin in einem Prozeß, der meines Erachtens die gesamte E-Learning-Branche gundlegend verändern wird.

Der Grundatz: "Desktop-publishing first" könnte bald schon der Vergangenheit angehören. Vielleicht werden wir es in einigen Jahren gar amüsant finden, uns Inhalte im Internet auf diesen seltsamen Kästen angeschaut zu haben.

Noch gibt es einige bedeutende Einschränken für das mobile Publishing: Einige wichtige Features können noch nicht umgesetzt werden - siehe dazu der Blog meines Kollegen Ralf Baum.

Zumindest die Firma Articulate bietet aber mit der Mobile Player App Abhilfe an. Die App ermöglicht es, in HTML5 publizierte Lernkurse, die mit Articulate Storyline erstellt wurden, ohne Einschränkungen auf dem iPad, iPhone oder sonstigen Smartphones anzuschauen.

Sie sehen, das Thema mLearning ist spannend und aktuell - wir bleiben am Ball!

Was Rapid E-Learning eben NICHT ist

geschrieben von Axel Moser am 12 July, 2012 - 14:38

...oft denken Kunden, Rapid E-Learning sei, wenn man PowerPoints in ein Programm wie Adobe Captivate6, Articulate Storyline oder Articulate Presenter einliest, dann ein paar MP3s hinzugibt, bei Bedarf das Ganze mit einigen Quizfragen garniert und am Ende den Publish-Button drückt. Fertig ist der Lernkurs?!

Nein, mit einem solchen Verständnis der Thematik konnte ich mich nie identifizieren. Wenn der Mehrwert für den Kunden darin besteht, durch simple Mausclickerei einfach einen flash/html5-basierten Kurs zu erstellen (eher: zusammenzustellen), dann ist das doch ziemlich mau. Nach meiner Erfahrung legen Kunden, die mit Autorentools erstellte Kurse erstellt haben wollen, doch vor allem und sinnvollerweise darauf Wert, nicht einfach nur ein Mashup, sondern

  • einen didaktisch sinnvollen
  • später veränderbaren, da modular aufgebauten Kurs
  • Audioelemente in höchster Qualität
  • ein klares, nicht überbordendes Kursdesign
  • ein Endprodukt zu erhalten, das eben auch auf mobilen Geräten wie
    Ipads, Tablets allgemein, IPhones etc abspielbar ist.

Im Jahr 2012 gibt es soviele Möglichkeiten, fantastische Lernkurse zu erstellen - wir sollten sie nicht ungenutzt verstreichen lassen!

HTML5 - was unterstützt Adobe Captivate 6 nicht?

geschrieben von Ralf Baum am 12 July, 2012 - 10:17

Die html5-Ausgabe bei Captivate 6 ist die wichtigste Neuerung bei der aktuellen Version. Allerdings darf man nicht erwarten, dass alle Inhalte aus dem "normalen" Captivate-Projekt ohne Schwierigkeiten in ein html5-Projekt umgesetzt werden können. Deshalb haben wir hier eine Liste von Funktionalitäten, die nicht in der html5-Umsetzung funktionieren.
 
 
 

  • SWF- und Textanimationen
  • Animationen in importierten PowerPoint-Dateien.
  • spezielle Effekte (Hier eine genaue Auflistung von Lieve Weymeis)
  • Rollovers (egal ob Rollover-Caption, -Bilder oder -Minifolien)
  • Mausklickanimationen (html5-Ausgabe erlaubt nur einen standardmäßigen Klickeffekt)
  • Fragenpools
  • Fragefolien mit Zuordnung, Kurzantwort, Likert und Lückentext)
  • Zufallsfragenfolien
  • Folienübergänge
  • Audiozuordnungen bei unsichtbaren Objekten
  • swf-Datei als Folienhintergrund

Falls Sie sich unschlüssig sind: Benutzen Sie den HTML5-Tracker!

Wählen Sie unter im Tab Projekt den Punkt HTML5-Tracker aus. In dieser Liste wird angezeigt, welche Objekte nicht unterstützt werden.